grasshopper, Orthoptera, Verstecken spielen

Makro – kleine Welt ganz GROSS

 

Insekten – unterschätzte Tiere

All diese interessanten Tierchen habe ich auf einer einzigen nahegelegenen Wiese entdeckt. Man muss somit keine schwere Ausrüstung kilometerweit schleppen, um lohnende Fotomotive zu finden.

Mit diesen Fotos möchte ich, die oft unterschätzte Bedeutung der Insekten, näher bringen:

Wenn Insekten fehlen, werden viele Pflanzen nicht mehr bestäubt. Insektenfressenden Vogelarten fehlt die Nahrungsgrundlage. Ein großer Teil der Nutzpflanzen ist von bestäubenden Insekten abhängig. Ohne sie würde es Ernteausfälle geben, vor allem bei Obst und Gemüse.

Eine eindeutige Ursache für das Insektensterben gibt es nicht. Fachleute machen mehrere Faktoren dafür verantwortlich, vor allem den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft, und den Verlust und die Zerstückelung von Lebensräumen. Die intensive Bewirtschaftung von Feldern und Weiden führt zudem dazu, dass Insekten weniger Nahrung und Lebensraum finden. Auch Herbizide – sogenannte Unkrautbekämpfungsmittel – führen zu einem verringerten Blütenangebot.

Privat kann jede(r) einen Beitrag leisten, um mehr Lebensräume und ein besseres Nahrungsangebot für Insekten zu schaffen, z.B. im Garten oder Balkonkasten Unordnung und bunte regionale Blumenarten wachsen lassen, Insektenhotels aufstellen, Bio kaufen.

 

grasshopper, Orthoptera

Zahlen und Fakten

• Es gibt weltweit über eine Million Insektenarten, davon leben 30.000 auch in Deutschland.
• 90% aller bekannten Tierarten sind Insekten.
• Über 85% aller Pflanzen werden durch Tiere bestäubt, hauptsächlich durch Insekten.
• Über 40% der bestäubenden Insektenarten sind vom Aussterben bedroht. Bestäuber sind voll allem Bienen und Schmetterlinge.
• Arbeiterinnen eines Bienenstocks können 2-3 Millionen Blüten pro Tag besuchen.
• Ernten im Wert von mind. 235 Milliarden USD pro Jahr hängen von der Bestäubung durch Insekten ab.
• Um 80% ist die Zahl der Fluginsekten in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Auch in anderen Teilen Deutschlands war der Verlust dramatisch.

 

Besonderen Dank an das Bundesministerium und Creative Commens für ihre Informationen – Quelle: http://www.umwelt-im-unterricht.de
Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, 04/2016.
Dieses Material steht teilweise unter der Creative Commons-Lizenz CC BY-SA 4.

Insekten – unterschätzte Tiere


All diese interessanten Tierchen habe ich auf einer einzigen nahegelegenen Wiese entdeckt. Man muss somit keine schwere Ausrüstung kilometerweit schleppen, um lohnende Fotomotive zu finden.

Mit diesen Fotos möchte ich, die oft unterschätzte Bedeutung der Insekten, näher bringen:

 

Wenn Insekten fehlen, werden viele Pflanzen nicht mehr bestäubt. Insektenfressenden Vogelarten fehlt die Nahrungsgrundlage. Ein großer Teil der Nutzpflanzen ist von bestäubenden Insekten abhängig. Ohne sie würde es Ernteausfälle geben, vor allem bei Obst und Gemüse.

Grashüpfer

Eine eindeutige Ursache für das Insektensterben gibt es nicht. Fachleute machen mehrere Faktoren dafür verantwortlich, vor allem den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft, und den Verlust und die Zerstückelung von Lebensräumen. Die intensive Bewirtschaftung von Feldern und Weiden führt zudem dazu, dass Insekten weniger Nahrung und Lebensraum finden. Auch Herbizide – sogenannte Unkrautbekämpfungsmittel – führen zu einem verringerten Blütenangebot.

Privat kann jede(r) einen Beitrag leisten, um mehr Lebensräume und ein besseres Nahrungsangebot für Insekten zu schaffen, z.B. im Garten oder Balkonkasten Unordnung und bunte regionale Blumenarten wachsen lassen, Insektenhotels aufstellen, Bio kaufen.

Bläuling

Zahlen und Fakten

  • Es gibt weltweit über eine Million Insektenarten, davon leben 30.000 auch in Deutschland.
  • 90% aller bekannten Tierarten sind Insekten.
  • Über 85% aller Pflanzen werden durch Tiere bestäubt, hauptsächlich durch Insekten.
  • Über 40% der bestäubenden Insektenarten sind vom Aussterben bedroht. Bestäuber sind voll allem Bienen und Schmetterlinge.
  • Arbeiterinnen eines Bienenstocks können 2-3 Millionen Blüten pro Tag besuchen. 
  • Ernten im Wert von mind. 235 Milliarden USD pro Jahr hängen von der Bestäubung durch Insekten ab.
  • Um 80% ist die Zahl der Fluginsekten in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Auch in anderen Teilen Deutschlands war der Verlust dramatisch.

Besonderen Dank an das Bundesministerium und Creative Commens für ihre Informationen – Quelle: http://www.umwelt-im-unterricht.de
Herausgeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, 04/2016.
Dieses Material steht teilweise unter der Creative Commons-Lizenz CC BY-SA 4.